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Weinberg/Erkalp: Hamburgs Handwerker beim täglichen Einsatz unterstützen und Masterplan „Mittelstand 2030“ erarbeiten

14.01.2020

Zur Fortschreibung des ‚Masterplan Handwerk 2020‘ erklärt Marcus Weinberg, CDU-Bundestagsabgeordneter und Spitzenkandidat der CDU Hamburg: „Ich begrüße die Fortschreibung des Masterplans Handwerk. Der Mittelstand, einschließlich Handel und Handwerk, ist die tragende Säule der Hamburger Wirtschaft und braucht die volle Unterstützung der Politik. Um die Herausforderungen und sehr dringenden Probleme des Handwerks anzupacken, brauchen wir aber eine langfristige und übergreifende Strategie. Deshalb schlagen wir der Handels- und Handwerkskammer vor, einen gemeinsamen Masterplan „Mittelstand 2030“ zu erarbeiten. Damit wollen wir unter anderem Partnerschaften zwischen Schulen und Betrieben fördern, Auszubildende finanziell unterstützen und die Gebühren für Meisterschulen erstatten. Wer es ernst meint mit der Stärkung des Handwerks in Hamburg, muss aber auch die elementaren Rahmenbedingungen sichern. Dazu gehören zu allererst ein fließender Verkehr und ausreichend Parkmöglichkeiten für unsere Handwerker.“

Dazu erklärt David Erkalp, Fachsprecher für Handel, Handwerk und Tourismus der CDU-Fraktion: „Wir begrüßen die Fortschreibung des Masterplans Handwerk, weisen aber auf die Dringlichkeit hin, zügige Lösungen für die größten Probleme des Hamburger Handwerks zu finden und umzusetzen. So macht sich der Fachkräftemangel so stark wie noch nie bemerkbar. Die Aufträge an die Handwerksbetriebe summieren sich, können aber häufig aufgrund des Personalmangels nicht fristgerecht ausgeführt werden. Hier ist der Hamburger Senat gefragt und muss schleunigst mit einer zielgerichteten Fachkräfteoffensive unterstützen. Auch braucht es Regelungen, die Handwerkern das Parken am Einsatzort erleichtert, z.B. spezielle temporäre Parkzonen oder längerfristige Ausnahmegenehmigungen. Eine komplett autofreie Innenstadt mit strikten Durchfahrtsbeschränkungen, gemäß der Wunschvorstellung der Grünen, wäre wenig hilfreich und würde den betroffenen Betrieben zusätzliche Steine in den Weg legen. Die vom Senat eingeführte Meisterprämie über 1.000 Euro ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein und reicht bei Weitem nicht aus. Andere Bundesländer sind uns da weit voraus. Die CDU-Vorschläge zur kompletten Erstattung der Meistergebühr hat Rot-Grün jedoch bisher abgelehnt und flüchtet sich in die Bundespolitik, in dem erklärt wird, der Bund plane eine bundeseinheitliche Lösung und deshalb wolle man hier nicht vorgreifen. Davon habe ich jedoch noch nichts gehört. Erst bei einer kostenfreien Meisterprüfung würden wieder mehr Menschen einen Handwerksberuf erlernen und die große Nachfrage nach Handwerkern abdecken können.“

David Erkalp

David Erkalp
Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses
Fachsprecher für Tourismus, Handel und Handwerk

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