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Thering: Bei Rot-Grün bleibt Sicherheit auf dem Weg zur Fahrradstadt auf der Strecke

23.06.2015

Heute wurde der dritte Fortschrittsbericht zur Hamburger Radverkehrsstrategie vorgestellt, die 2008 vom CDU-geführten Senat initiiert wurde. Der Senat hat es dabei heute versäumt, konkrete Maßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit vorzustellen. Aus Sicht der CDU ist das nicht hinzunehmen. Die Zahl der verunglückten Fahrradfahrer war in jüngster Zeit dramatisch angestiegen.

Dazu erklärt Dennis Thering, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „Die Erhöhung des Radverkehrsanteils am Gesamtverkehrsaufkommen ist vernünftig und entspricht den Zielen der Radverkehrsstrategie, die die CDU schon 2008 beschlossen hat. Die entscheidende Frage ist aber, auf welchen Wegen dieses Ziel erreicht werden soll. Die Verkehrswende erreicht man nicht mit der Brechstange. Wenn der Senat jetzt Fahrradstreifen auf die Hauptverkehrsachsen verlegen will, wie er es am Ring 3 in Altona gerade tut, dann ist das gegen jede Vernunft und gefährdet die Verkehrsteilnehmer. Es ist unverantwortlich, dass SPD und Grüne heute kein einziges Wort über Maßnahmen zur Verkehrssicherheit verloren haben. Dabei ist die aktuelle Entwicklung dramatisch. Die Zahl der Verkehrstoten stieg innerhalb von nur einem Jahr von 2 auf 11, die Zahl der Verkehrsunfälle mit Radfahrerbeteiligung von 3.014 auf 3.274 (+ 8,6 Prozent) und die Zahl der dabei verletzten Fahrradfahrer von 2.212 auf 2.420 Personen (+ 9,4 Prozent). Der Senat muss die Sicherheit endlich zum obersten Gebot seiner Verkehrspolitik machen und konkrete Planungen vorlegen, die diesem Ziel Rechnung tragen.“

Dennis Thering

Dennis Thering
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender
Fachsprecher für Verkehr
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