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Stöver: Erneutes Matheabiturdebakel offenbart strukturelle Schwächen der rot-grünen Schulpolitik

05.06.2019

Zur Bekanntgabe der Schulbehörde eine Anpassung des Bewertungsmaßstabes für die Mathematik-Abiturklausur auf grundlegendem Niveau durchzuführen, erklärt Birgit Stöver, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Es haben nicht die Schüler und die Lehrer versagt, sondern der Schulsenator. Rabe wird mit der Notenanpassung nun endgültig zum Wiederholungstäter. Das ist peinlich, denn dass Hamburgs Schüler Schwierigkeiten in Mathematik haben, ist bereits länger bekannt: Erst das katastrophale Abschneiden der Abiturienten in der Probeklausur 2017, danach die Einsetzung einer Expertenkommission zur Verbesserung des Mathematikunterrichts und die bisher unzureichende Umsetzung ihrer Ergebnisse. Nun muss die Schulbehörde auch noch eingestehen, dass zwei der vier in Hamburg eingesetzten Mathematik-Abiturklausuren zu schwer waren. Rot-Grün ist offensichtlich an einer effektiven Verbesserung des Matheunterrichts nicht interessiert und verweigert sich sämtlichen Verbesserungsvorschlägen der Opposition. Klare Lehrpläne, mehr Mathematikunterricht, mehr Fachlehrer sowie eine stärkere frühe Förderung – all das fordern wir seit langem! Rabe sollte hieraus endlich politische Konsequenzen ziehen.“

Birgit Stöver

Birgit Stöver
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende
Fachsprecherin für Schule
Fachsprecherin für Gesundheit

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