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Seelmaecker: Ehrenamt nicht nur durch Worte, sondern durch Taten stärken!

05.12.2019

Zum heutigen Internationalen Tag des Ehrenamts hat Rot-Grün zwar einen Senatsempfang für von ihm ausgewählte Ehrenamtliche realisiert, doch die für Mitte 2019 zugesagte Fortschreibung der „Engagementstrategie 2020“ steht noch aus. Die CDU-Fraktion beantragt daher in der kommen Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft, das Ehrenamt in Hamburg stärker zu unterstützen und unter anderem eine Bonuskarte „Hamburg sagt Danke" einzuführen. In Deutschland sind rund 31 Millionen Menschen in ihrer Freizeit ehrenamtlich tätig. Die CDU-Fraktion unterstützt dieses freiwillige Engagement und fordert mehr Anstrengungen vom Senat für das Ehrenamt.

Dazu erklärt Richard Seelmaecker, Abgeordneter der CDU-Fraktion: „Das Ehrenamt ist eine wichtige Stütze der Hamburger Gesellschaft und fördert den Zusammenhalt. Daher verdient die Unterstützung des Ehrenamts nicht nur anerkennende Worte, sondern politische Taten. Dies hätte mit der ohnehin anstehenden Fortschreibung der ,Engagementstrategie 2020' für das Ehrenamt längst geschehen müssen, doch der rot-grüne Senat hat das bisher verschlafen. Daher fordern wir den Senat auf, jetzt endlich zu handeln und die Freiwilligenarbeit besser zu koordinieren und zu unterstützen. Dazu haben wir als CDU bereits seit Jahren zahlreiche konkrete Vorschläge unterbreitet: Die Freiwilligenagenturen müssen personell so gestärkt werden, dass sie auch wöchentlich mehrere Termine an Schulen, in Unternehmen und auf Messen wahrnehmen können, um dort über die Bedeutung und die Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements zu informieren. Die Ehrenamtsbörse www.freiwillig.hamburg.de muss für ihre Öffentlichkeitsarbeit finanziell gestärkt werden, die Freiwilligenakademie aufgestockt und Schüler bei der Ausübung eines Ehrenamts unterstützt werden. Zudem wollen wir mit einer Bonuskarte ,Hamburg sagt Danke‘ jeden ehrenamtlich Tätigen persönlich wertschätzen und ihm Vorteile gewähren. Ehrenamtliche sind oft dort tätig, wo der Staat fehlt bzw. sich zurückgezogen hat. Deshalb reicht es nicht, Empfänge für einige wenige auszurichten. Das Ehrenamt braucht echte politische Unterstützung und konkrete Taten.“

Richard Seelmaecker

Richard Seelmaecker
Fachsprecher Justiz und Datenschutz

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