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Ploog: Senat hat Probleme der Seniorentreffs nicht erkannt

09.07.2019

Zur heutigen Ankündigung des Senats über die Mittelausstattung der Hamburger Seniorentreffs erklärt Wolfhard Ploog, seniorenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Die zusätzlichen 2.000 Euro jährlich lösen die grundsätzlichen Probleme nicht. 53 der 82 Seniorentreffs werden von höchst engagierten ehrenamtlichen Leitungen betreut, von denen die meisten über 70 Jahre alt sind. Doch obwohl der Senat angibt, dass viele Leitungen über Überforderung klagen, gibt er nur vergleichsweise lächerliche 160 Euro pro Monat mehr. Im Grunde ist dies eine schallende Ohrfeige für jene finanziell schlechter gestellten Senioren der Stadt, die die überwiegend kostenfreien Angebote der Treffs benötigen, um so der Einsamkeit der eigenen vier Wände zu entkommen. ,Hauptamt stärkt Ehrenamt‘, so die Forderung der CDU-Fraktion in ihrem Antrag ,Für ein gutes Miteinander der Generationen – Seniorentreffs stärken und modernisieren‘, den Rot-Grün in der Bürgerschaft kurz vor der Sommerpause abgelehnt hat. Die jetzige Reaktion des Senats zeigt dessen Hilflosigkeit bei dem Versuch, den Flickenteppich an Angeboten in der Seniorenarbeit zu legitimieren. Rot-Grün muss endlich ein Gesamtkonzept aus einem Guss vorlegen und bereit sein, für eine qualitativ hochwertige Seniorenarbeit auch sehr viel mehr Geld in die Hand zu nehmen.“

Wolfhard Ploog

Wolfhard Ploog
Fachsprecher für Senioren

wolfhard.ploog@cduhamburg.de