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Heißner: Eltern unbürokratisch und schnell die Kita-Gebühren erstatten

01.06.2015

In Hamburg sind tausende Eltern vom Kita-Streik betroffenen. Inzwischen haben die meisten Kita-Träger eingewilligt, den Eltern für Streiktage die Kita-Gebühren zurückzuerstatten. In den meisten Fällen müssen dafür aber aufwendige Anträge gestellt werden. Dieser unnötige bürokratische Aufwand sollte den Eltern aus Sicht der CDU erspart werden und die Kita-Gebühren ohne vorangegangene Beantragung erstattet werden.

Dazu erklärt Philipp Heißner, familienpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „Die Auswirkungen des Kita-Streiks sind für viele Eltern in Hamburg inzwischen ein Desaster. Auch finanziell ist der Streik der Kita-Erzieher für viele Eltern mittlerweile ein großes Problem. Berufstätige müssen entweder unbezahlten Sonderurlaub nehmen oder für viel Geld eine alternative Kinderbetreuung organisieren. Da sollte es eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, dass den betroffenen Eltern die Kitagebühren für jeden einzelnen Streiktag vollständig erstattet werden. Dies muss unabhängig vom Träger einheitlich und ohne unnötige bürokratische Hürden passieren. Es ist eine Zumutung, dass Eltern, die nach vier Wochen Kita-Streik ohnehin schon an der Belastungsgrenze angelangt sind, jetzt auch noch aufwendige Anträge ausfüllen müssen.“

Philipp Heißner

Philipp Heißner
Fachsprecher für Familie, Kinder, Jugend

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