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Gamm/Weinberg: Mit 50-Punkte-Plan der CDU für mehr Umwelt- und Klimaschutz in Hamburg

02.12.2019

Die CDU-Fraktion hat heute ihren Hamburger Klimaplan veröffentlicht. Darin sind insgesamt 50 konkrete Maßnahmen enthalten, damit Hamburg sein Klimaziel für 2030 erreicht und die Treibhausemmissionen um 55 Prozent verringert werden.

Dazu erklärt Stephan Gamm, umwelt- und klimapolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Wirksamer Umwelt- und Klimaschutz kann nur dann erfolgreich umgesetzt werden, wenn er von allen Bürgern unserer Stadt getragen wird und nicht zu einer Spaltung der Gesellschaft führt. Daher ist die CDU überzeugt, dass die Kombination aus technischen Innovationen, Vorbildern und gezielten Anreizen den klügsten Weg darstellt und am besten zu einer liberalen und modernen Großstadt wie Hamburg passt. Bevormundung, Verboten und Gängelungen stellen wir uns klar entgegen. Mit dem 50-Punkte-Plan für Umwelt- und Klimaschutz für Hamburg ist es uns gelungen, ein ganzheitliches Konzept mit unterschiedlichen Maßnahmen zu entwickeln, das an allen wichtigen klimarelevanten und -wirksamen Bereichen ansetzt. Dies stellt für uns gleichzeitig die Grundlage dar, um in der unmittelbar bevorstehenden nächsten Legislaturperiode ein Klimaschutzgesetz für Hamburg auf den Weg zu bringen.“

Dazu erklärt Marcus Weinberg, Spitzenkandidat der CDU Hamburg: „Der Klima- und Umweltschutz ist eine Menschheitsaufgabe und im ureigenen Interesse aller Hamburgerinnen und Hamburger. Deshalb wollen wir in unserer Stadt Emissionen spürbar senken, mehr erneuerbare Energien einsetzen, Abfall vermeiden und zusätzliche Grünflächen schaffen. Ich bin davon überzeugt, dass wir diese ökologischen Ziele nicht durch eine Bevormundung der Menschen, sondern Anreize, Vorbilder und technische Innovationen erreichen können. Das unterscheidet uns von den Grünen, aber auch von der SPD. Unser Umwelt- und Klimaschutzkonzept definiert dazu konkrete Ziele und Maßnahmen. Auf ihrer Grundlage wollen wir, im Austausch mit gesellschaftlichen Akteuren und Vertretern von Wirtschaft und Industrie, ein Klimaschutzgesetz für Hamburg erarbeiten. Das ist wichtig, weil der Klimaschutz Klarheit und Planungssicherheit braucht. Wir als CDU begreifen die Herausforderungen des Klima- und Umweltschutzes als Chance für einen positiven Wandel, als Motor für Innovation und neue Gestaltungsmöglichkeiten. Dazu müssen wir auch einen engeren Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung schaffen. Wachstum und Klimaschutz bedingen einander. Innovation und Technologiefreundlichkeit schließen ein lebenswertes Umfeld nicht aus, sondern befördern es. Angst und Panikmache sind nicht unsere Botschaften an die Hamburgerinnen und Hamburger, sondern greifbare Anreize und das Angebote die Herausforderungen gemeinsam anzupacken!“

Stephan A. Gamm

Stephan A. Gamm
Fachsprecher für Umwelt und Energie

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