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Arbeit

Vollbeschäftigung sollte für eine Weltstadt wie Hamburg

eine große Priorität haben und - sie ist machbar. Arbeit ist die Existenzgrundlage und Lebensinhalt für fast jeden Menschen. Und gut qualifizierte Arbeitskräfte sind unverzichtbar für Hamburgs Wirtschaft und unser aller Wohlstand. Um den Wirtschaftsstandort Hamburg langfristig zu sichern, brauchen wir gut ausgebildete Fachkräfte in ausreichender Zahl. Deshalb steht für uns neben der klugen Politik der wachsenden Stadt mit vielen neuen Arbeitsplätzen die Qualität von Aus- und Weiterbildung an erster Stelle. Wir wollen die vorhandenen Potentiale optimal entwickeln und qualifizierten Fachkräftenachwuchs sichern.

Mit unserer Arbeitsmarktpolitik wollen wir  - ergänzend zur Schulpolitik - besonders jungen Menschen mit unzureichenden Schulabschlüssen den Zugang zu den Ausbildungs- und Arbeitsmärkten erleichtern. Dazu wird derzeit die Berufsorientierung und – bildung schon mit der Schule verzahnt, um unnötige Warteschleifen nach der Schule abzubauen. Mit berufsvorbereitenden und ausbildungsbegleitenden Fördermaßnahmen soll jedem ein Ausbildungsabschluss ermöglicht werden.

Zudem wollen wir – gerade vor dem Hintergrund des demographischen Wandels – die Berufstätigkeit älterer Menschen unterstützen und deren Erfahrungen nutzen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss für Väter und Mütter weiter verbessert werden, zum einen durch den kontinuierlichen Ausbau der Betreuungsplätze, zum anderen durch flexiblere Arbeitszeitmodelle.

 Besonderer Unterstützung bedürfen zudem die Langzeitarbeitslosen, die nicht sofort in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden können. Wir finden uns nicht mit der Versorgung in Arbeitslosigkeit ab, unser Ziel ist und bleibt die Integration in reguläre Beschäftigung. Die verschiedenen Arbeitsmarktinstrumente sind effektiv und effizient einzusetzen. Die sogenannten 1-€-Jobs stellen für viele arbeitslose Menschen in unseren Stadtteilen ein wichtiges Instrument zur Integration in den Berufsalltag und soziale Netzwerke dar. Zudem spielen die gemeinnützigen Einrichtungen eine wichtige Rolle in der Versorgung und Belebung von benachteiligten Stadtteilen.

 Doch selbst bei bester Förderung: Ohne den Zuzug qualifzierter Kräfte – auch aus dem Ausland - kann der Bedarf in Zukunft nicht mehr gedeckt werden. Nicht gerechtfertigte Hürden für die Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse müssen daher abgebaut und Zuwanderern so der Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt erleichtert werden.

 

Aktuelles Thema:

25.04.2012

Sicherung des Fachkräftebedarfs: Schiebt die SPD das Thema auf die lange Bank?

 ---Bitte beachten Sie die Sperrfrist: 16.00 Uhr ---

 

Zur heutigen Ankündigung des Sozialsenators, ein Konzept zur Sicherung des Fachkräftebedarfs zu entwickeln, erklärt Friederike Föcking,...

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Archiv: (Pressemitteilungen und Initiativen aus dem Bereich "Arbeit")

01.02.2012

Gefahr für Hamburgs Wirtschaft

Wo Fachkräfte fehlen, geht Wirtschaftskraft verloren.

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