Benedikt Nufer
Pressesprecher
 
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Erkalp: Senat muss Provinzposse beenden und für Fortbestand des Stuttgarter Weindorfes sorgen

Laut Medienberichten vom heutigen Tag hat der Veranstalter Pro Stuttgart e.V. bekannt gegeben, dass das Stuttgarter Weindorf nach drei Jahrzehnten eingestellt wird. Als Ursache dafür gibt der Veranstalter eine Kostensteigerung für die Nutzung des Rathausmarktes um 170 Prozent gegenüber dem Vorjahr und mangelnde Gesprächsbereitschaft seitens des Bezirksamtes Hamburg-Mitte an.

Hierzu erklärt David Erkalp, tourismuspolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „Das Stuttgarter Weindorf auf dem Rathausmarkt ist seit drei Jahrzehnten eine feste Hamburger Institution und erfreut sich größter Beliebtheit bei den Besuchern. Es ist daher ein absolutes Unding, dass der Veranstalter mit einer unverschämten Gebührenerhöhung von 170 Prozent plötzlich durch das Bezirksamt Hamburg-Mitte in die Knie gezwungen wird. Das Vorgehen des Bezirksamtes, ohne Vorankündigung und ohne Bereitschaft mit dem Veranstalter ins Gespräch zu kommen, ist blamabel und gleicht einer Provinzposse. Es stellt sich auch die Frage, warum der Senat hier nicht vermittelt hat, um eine Absage des Weindorfes zu verhindern. So geht man nicht mit langjährigen Partnern um. Wir wollen, dass das Stuttgarter Weindorf in seiner bewährten Form aus schwäbischer Gastfreundlichkeit und Lebensfreude dauerhaft in Hamburg erhalten bleibt. Ich hoffe, dass Vernunft und Traditionsbewusstsein die Oberhand gewinnen, der Senat endlich handelt und das Treiben des Bezirksamtes stoppt. Wir werden die Hintergründe dieses Vorganges mit einer Anfrage aufklären und uns auch bei der Bürgerschaftspräsidentin, die traditionell an der Eröffnung teilnimmt, für den Fortbestand einsetzen. Im Übrigen steht damit auch möglicherweise die Zukunft des Hamburger Fischmarktes in Stuttgart auf dem Spiel, der durch Hamburger Betriebe ebenfalls seit Jahrzehnten im Gegenzug ausgerichtet wird.“

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