Benedikt Nufer
Pressesprecher
 
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Grunwaldt: Vorstellung der Arbeitsmarktentwicklung geht an der Wirklichkeit vorbei

Das Jahr 2015 war für den Hamburger Arbeitsmarkt zwar ein gutes Jahr, doch noch immer gibt es zu viele Langzeitarbeitslose hier in Hamburg. Zuletzt waren es 20.792. Hinzu kommt, dass tausende Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren sind.

Dazu erklärt Franziska Grunwaldt, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „Dass Arbeitssenatorin Melanie Leonhard ausgerechnet das Projekt ,W.I.R – work and integration for refugees‘ erwähnt, um hervorzuheben, dass Hamburg gut aufgestellt sei, um tausende Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren, geht an der Wirklichkeit vorbei. Nach letzter Aussage des Senats sind dort 20 Mitarbeiter beschäftigt. Eine Personalaufstockung war zumindest im Dezember noch nicht geplant.  Wie sollen diese wenigen Angestellten tausende Flüchtlinge in Jobs vermitteln? Auch fand bisher keine Zusammenarbeit mit den Zentralen Erstaufnahmen statt, so wie dies ursprünglich geplant war. Vielleicht spiegelt die Hamburger SPD einfach nur den Realitätsverlust einiger ihrer Kollegen im Deutschen Bundestag wider. Diese fordern nach einem Jahr Mindestlohn bereits zum Teil eine Erhöhung dessen von bis zu 30 Prozent. Im Glückstaumel, dass der Mindestlohn nicht wie von Kritikern befürchtet, tausende Jobs vernichtet hat, reizen sie ihr Glück nun aus. Jedoch ist es unter anderem der guten Konjunktur und der niedrigen Inflation zu verdanken, dass der mit 8,50 Euro zudem auch maßvoll ausgefallene Mindestlohn nicht zum Arbeitsplatzvernichter wurde.“

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