Soziales
Menschen können aus verschiedenen Gründen in Krisensituationen geraten.

Unsere Sozialpolitik sichert Menschen in schwierigen Lebenslagen die Unterstützung durch die Gesellschaft. Wir wollen aber nicht durch dauerhafte Versorgung Abhängigkeit fördern, sondern wir verfolgen das Ziel, die Eigenverantwortung der Menschen zu stärken oder wieder herzustellen. Wir wollen Leistungen zielgenau und effektiv einsetzen und Hilfe zur Überwindung der Probleme bieten. So wird Sozialhilfe wieder zur Ausnahme und bleibt kein Lebensentwurf. Vor allem aber geht es uns um langfristige Wege, damit Menschen dauerhaft aus der Armut befreit werden. Wir wollen in Bildung und Weiterbildung investieren, da mit steigender Bildung die Armutsgefährdung sinkt.
Ein leistungsstarkes und eng geknüpftes soziales Netz ist unerlässlich, um den Schwächeren Schutz und Sicherheit zu bieten. Es besteht aus den staatlichen Hilfen, den gemeinnützigen Institutionen und besonders der Eigeninitiative vieler Menschen, die nicht hoch genug geschätzt werden kann. Eine aktive Beteiligung aller am Gemeinwohl, ein engagiertes Miteinander der Generationen – das wollen wir durch die Förderung des Ehrenamtes erreichen.
Wir wünschen uns zudem eine Gesellschaft, die Verschiedenartigkeit als Selbstverständlichkeit sieht und lebt. Eine Gesellschaft, in der weder Familien noch Klassengemeinschaften daran zerbrechen, dass ein behindertes Kind in ihnen lebt. In der auch alle öffentlichen Einrichtungen und Verkehrsmittel für Menschen mit Behinderungen zugänglich sind. In den vergangenen Jahren haben wir einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass Hamburg bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auf einem guten Weg ist.
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