Seelmaecker: Hamburgs Justiz muss bei Aufklärung von Berliner U-Bahn Mord mithelfen

Am Dienstag hat ein in Hamburg bekannter Straftäter in Berlin eine junge Frau vor eine U-Bahn gestoßen. Die 20 Jährige starb noch am Tatort.

Dazu erklärt Richard Seelmaecker, justizpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „Das ist ein furchtbares Verbrechen. Unsere Gedanken sind ganz bei der Familie. Das Leid, das der Täter über die Familie gebracht hat, ist in Worten nicht auszudrücken. Die Umstände der Tat müssen schnell und sorgfältig aufgearbeitet werden. Die gegenseitigen Schuldzuweisungen zwischen Innensenator Henkel in Berlin und Justizsenator Steffen in Hamburg sind dem Opfer und seiner Angehörigen gegenüber jedenfalls vollkommen unwürdig. Die Hamburger Justiz ist aufgefordert, ihren Berliner Kollegen jede nötige Form der Amtshilfe zu leisten, um sie bei den Mordermittlungen zu unterstützen. Darüber hinaus muss hier in Hamburg jetzt genau untersucht werden, ob die Tat hätte vermieden werden können. Der Täter stammt aus Hamburg, und war der Justiz bestens bekannt. Zudem steht er im Verdacht psychisch gestört zu sein. Hätte eine konsequentere Ahndung vorheriger Straftaten dazu führen können, dass der U-Bahn-Schubser hinter Schloss und Riegel sitzt? Wäre aufgrund der psychischen Störung und einer möglichen Gefährdung eine Unterbringung angezeigt gewesen? Dies alles müssen wir jetzt aufklären. Dazu hat die CDU eine Kleine Anfrage an den Senat gestellt.“

Seelmaecker, Richard
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