Benedikt Nufer
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Prien: Christliche Flüchtlinge brauchen in Hamburgs Unterkünften staatlichen Schutz vor Bedrohung und Diskriminierung

Dieser Tage gedenken die Christen in aller Welt am Karfreitag und den Ostertagen der Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi. Doch selbst in Deutschland kann nicht jeder Christ die Feiertage  begehen, ohne sich bedroht zu fühlen. Zahlreiche Christen in  Flüchtlingsunterkünften müssen Diskriminierung befürchten, wenn sie ihren Glauben leben und mit religiösen Symbolen nach außen zu erkennen geben. Die CDU fordert in einem Antrag,  die Situation dieser Gläubigen zu  verbessern und sie zu schützen.“ (Drs. 21/3712

Dazu erklärt Karin Prien, flüchtlingspolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „Das Osterfest sollte uns allen Anlass sein, unserer Verantwortung gegenüber verfolgten und diskriminierten Christen gerecht zu werden. Trotz zahlreicher Berichte diskriminierter Christen in den Flüchtlingsunterkünften verkennt der Senat bisher den dringenden Handlungsbedarf. Es ist unsere Pflicht Christen, die schon in ihrer Heimat wegen ihrer Religionszugehörigkeit Tod, Verfolgung und Repressionen erleiden mussten, wirksamen Schutz zu gewährleisten. Die getrennte Unterbringung etwa von christlichen Flüchtlingen muss als ultima ratio möglich sein. Unser Antrag an die Bürgerschaft sieht darüber hinaus ein Maßnahmenpaket vor, das Betroffenen niedrigschwellig Schutz bietet, das  die Erfassung  und Verfolgung von Diskriminierung und Gewalt ermöglicht und das Bewusstsein für religiöse und weltanschauliche Toleranz bei allen Beteiligten stärken soll. Wir hoffen mit den anderen Parteien in der Bürgerschaft nun möglichst schnell zu Ergebnissen bei diesem Thema zu kommen. Letztlich ist die Lösung dieses Problems auch eine Frage der Glaubwürdigkeit. Wer bei uns Schutz sucht, den müssen wir wirksam schützen, auch wenn es dem ein oder anderen weltanschaulich nicht in den Kram passt.“

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