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Integration und Vielfalt

Ein großer Teil der in Hamburg lebenden Einwanderer

aus über 180 Nationen ist in unserer Gesellschaft längst angekommen. Gerade in Hamburg sind in vielen Unternehmen Menschen mit einem anderen kulturellen Hintergrund nicht mehr wegzudenken.

 

Trotzdem bleibt Integration eine wichtige Herausforderung und fängt bei den Kleinsten an. Wir haben daher eine verpflichtende Sprachförderung vor der Grundschule sowie eine verpflichtende Vorschule bei Sprachdefiziten eingeführt, damit alle Kinder bei Schulbeginn ausreichend Deutsch sprechen. Sprache als Voraussetzung für erfolgreiche Integration gilt auch für  Erwachsene und darf nach der Schule nicht enden. Entscheidend ist: Integration lebt vom Mitmachen – von beiden Seiten. Integrationsverweigerung, insbesondere wenn sie zu Lasten von Kindern geht, tolerieren wir nicht. Wir treten daher weiterhin für die verbindliche und intensive Einbeziehung der Eltern ein.

 

Damit Integration wirklich gelingt, müssen Zuwanderer eine faire Chance auf unserem Arbeitsmarkt erhalten und sie sodann durch verstärkte eigene Bildungs-anstrengungen nutzen. Deshalb wollen wir den Anteil von Auszubildenden mit ausländischen Wurzeln in der Hamburger Verwaltung steigern und bei jungen Menschen für diesen Karriereweg werben, ohne feste Quoten einzuführen. Wir ermutigen die Schüler mit Migrationshintergrund, das Abitur in Hamburg zu erreichen. Auch bei Erwachsenen wollen wir keine Fähigkeiten ungenutzt lassen: Es ist niemandem gedient, wenn Hochqualifizierte bei uns nur in deutlich niedriger qualifizierten Bereichen Arbeit finden. Bildungsabschlüsse aus den Herkunftsländern wollen wir soweit wie möglich anerkennen und kostengünstige und praxisnahe Anpassungslehrgänge für viele Berufe einführen. Auch von der Hamburger Wirtschaft fordern wir entsprechende Praktika und Mentorenprogramme mit dem Ziel einer adäquaten Beschäftigung auf unserem Arbeitsmarkt.

 

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