Heißner: Fall Tayler war kein Einzelfall sondern strukturelles Führungsversagen

Gestern tagte der Familien Kinder und Jugendausschuss zu einem weiteren Fall von Kindesmisshandlung unter den Augen des Jugendamtes Altona. Anlass war die Vorstellung des Berichts der Jugendhilfeinspektion zum Fall D..

Dazu erklärt Philipp Heißner, familienpolitscher Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „Die zahlreichen Fehler des Jugendamtes im Fall des kleinen D., die die Jugendhilfeinspektion aufgedeckt hat offenbaren erschreckende Parallelen zum Fall Tayler. Wieder war es das Bezirksamt Altona, das die schweren Fehler nicht verhindern konnte und gravierendes Fehlverhalten an den Tag gelegt hat. Obwohl die personelle Ausstattung relativ gut war, wurden eindeutige Vorschriften zum Schutz der Kinder ignoriert. Die erschreckenden Parallelen zum Fall Tayler zeigen, dass es sich keineswegs um einen Einzelfall handelt. Die Ausführungen der Jugendhilfeinspektion offenbarten ein strukturelles Organisations- und Führungsversagen im Jugendamt Altona, auf das Senatorin Leonhard endlich reagieren muss. Es müssen endlich wirksame Konsequenzen ergriffen werden, um weiteren Schaden von unseren Kindern fernzuhalten. Die  parlamentarische Aufklärung muss zum Wohle aller gefährdeten Kinder weitergehen. Unsäglich ist in diesem Zusammenhang die Behinderung der parlamentarischen Arbeit durch die Sozialsenatorin. Anders als bei allen vorangegangenen Fällen wurde den Abgeordneten der freie Zugang zum vollständigen Bericht der Jugendhilfeinspektion verweigert. Senatorin Leonhard verweigert den Abgeordneten der Bürgerschaft damit Aufklärungsmöglichkeiten, die sie selbst als Abgeordnete jahrelang genutzt hat.“ 

Phillip Heißner
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