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Gladiator: 31.000 Sicherheitskräfte und der Senat verliert trotzdem die Kontrolle

08.09.2017

Wie nun bekannt wurde, waren im Rahmen des G20-Gipfels über 30.000 Sicherheitsbeamte im Einsatz und damit fast 50 Prozent mehr, als bisher vom Senat dargestellt. Trotzdem verlor man über Stunden die Kontrolle über ganze Stadtteile. Die CDU-Bürgerschaftsfraktion stellt sich zudem hinter die Bundesregierung und sieht Hamburg in der Verantwortung für die Sicherheit während des Gipfels.

Dazu erklärt Dennis Gladiator, innenpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „Der Senat hat trotz der deutlich weitreichenderen Unterstützung durch Bund und Länder versagt. Sie haben jeden verfügbaren Beamten geschickt und auf die Sicherheitskonzeption des Senats vertraut. Die Grünen versuchen jetzt auch noch, die Schuld auf den Bund abzuwälzen. Damit wollen sie vertuschen, dass gerade sie es waren, die in Hamburg keine Möglichkeit ausließen, das Sicherheitskonzept zu blockieren. Ein wirklich billiges Wahlkampfmanöver. Für die Sicherheit in Hamburg ist nach dem Grundgesetz der Senat verantwortlich, darauf legte er vor dem Gipfel Wert. Wir müssen nun im Sonderausschuss genau herausarbeiten, wie es sein kann, dass Rot-Grün unsere Stadt selbst mit über 30.000 Beamten nicht vor einem linksextremen Mob schützen kann!“ 

Dennis Gladiator

Dennis Gladiator
Erster Parlamentarischer Geschäftsführer
Fachsprecher für Inneres

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