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Hamburg ist eine kinder- und familienfreundliche Stadt. Als wachsende Stadt hat sie Zukunft. Für uns ist der Schutz von Kindern, Jugendlichen und Familien von herausragender Bedeutung. Wir schaffen lebenswerte Rahmenbedingungen in unserer wachsenden Elbmetropole für Familien und deren Kinder.

Die Kinderbetreuung in Hamburg ist vorbildlich. Wir investieren so viel in die frühkindliche Bildung wie kaum ein anderes Bundesland. Für alle Drei- bis Sechsjährigen besteht ein Rechtsanspruch auf eine fünfstündige, ein Mittagessen einschließende Betreuung. Eltern erhalten bei Bedarf vielfältige Hilfe und Unterstützung bei der Erziehung ihrer Kinder.

Kindertagesstätten sind frei wählbar. Wir verstärken die Bildungsarbeit in den Kitas und sichern dort einheitliche Standards. Ab 2011 wird die sogenannte Kita-Inspektion eingerichtet, die eine regelmäßige Qualitätskontrolle sicherstellen soll.

Alle Kinder unserer Stadt Hamburg nehmen an einer 4,5–jährigen Vorschuluntersuchung teil. Individuelle Förderbedarfe werden festgestellt und so ist zielgerichtete und frühzeitige Abhilfe möglich. Das ist Chancengleichheit für alle Kinder.
 
Das soziale Ungleichgewicht zwischen Quartieren aufzuheben und die Förderung von hilfsbedürftigen Menschen, ist eine unserer drängenden Aufgaben. Dazu gehören vor allem die Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen optimal zu fördern. Im Rahmen des Projekts „Lebenswerte Stadt“ haben wir Eltern-Kind-Zentren geschaffen und die Klassenfrequenzen an den Grundschulen in sozial benachteiligten Gebieten abgesenkt. Praktische Hilfen für Familien nach der Geburt stehen zur Verfügung. Mütter mit besonderem Pflegebedarf können Familienhebammen in Anspruch nehmen. Familienhebammen bieten ein vielfältiges und kostenfreies Angebot für Schwangere und Mütter mit Säuglingen und Kleinkindern bis zum ersten Lebensjahr. Spiel- und Sportplätze, Grünanlagen oder Parks werten die Quartiere gerade für Familien mit Kindern auf.
 
Auch der Bereich Kinderschutz und Jugendhilfe ist ein Schwerpunkt unserer Familienpolitik. So haben wir bei den Allgemeinen Sozialen Diensten (ASD) eine Qualitätsoffensive gestartet und den Stellenbestand um 30 zusätzliche Personalstellen aufgestockt.
 
Künftig werden wir gemeinsam mit unserem Koalitionspartner, der GAL, ein neues Programm der Stadtteilentwicklung konzipieren, das auf den Ansätzen der aktiven Stadtentwicklung und der "Lebenswerten Stadt" aufbaut. Bestandteile des Programms sollen neben städtebaulichen Verbesserungen u. a. die Förderung von Familie, Bildung, Kultur und Integration in den benachteiligten Quartieren sein.
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