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Senator a.D. Dr. Wolfgang Peiner hat in seiner vollständig öffentlichen Vernehmung vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss umfangreich und ausführlich Fragen beantwortet und damit den Untersuchungsausschuss in seiner Sachaufklärung vorangebracht.
Der auf Initiative der CDU-Bürgerschaftsfraktion im PUA als Zeuge geladene frühere Finanzsenator wurde am vergangenen Freitag in ausschließlich öffentlicher Sitzung zum Untersuchungsgegenstand vernommen. „Dem Öffentlichkeitsgrundsatz und auch dem Aufklärungsinteresse der Öffentlichkeit ist mit dieser Vernehmung in höchstem Maße entsprochen worden.", so Thilo Kleibauer, CDU-Obmann im PUA.
Der ehemalige Aufsichtsratvorsitzende Peiner hat - unmittelbar nachdem er auf die sogenannten Omega-Geschäfte aufmerksam wurde - eine erweiterte Prüfung durch KPMG veranlasst. Anknüpfend an die Prüfungsergebnisse hat er sofort eine Begutachtung des Vorstandshandelns im Hinblick auf ein etwaiges Fehlverhalten durch die Sozietät Freshfields Bruckhaus Deringer eingeleitet. „Damit ist er seinen Pflichten als Aufsichtsratsvorsitzender in vollem Umfang gerecht geworden", so Thilo Kleibauer.
Die Vernehmung hat gezeigt, dass es in der Zeit vor 2008 keinerlei Warnungen bezüglich des Kreditersatzgeschäfts seitens externer Fachleute, insbesondere der BaFin, der Deutschen Bundesbank oder der damaligen Abschlussprüfer gab. Erst der Zusammenbruch von Lehman Brothers, einer der größten US-Investmentbanken, führte im Herbst 2008 zu einer massiven Bankenkrisen mit hohen Wertberichtigungen bei der HSH.
Anlässlich mehrerer externer Unternehmensbewertungen im Zusammenhang mit einer Kapitalerhöhung, an der sich auch die von J.C. Flowers vertretenen Investoren beteiligten, wurde die HSH Nordbank noch im Frühjahr 2008 positiv beurteilt. Thilo Kleibauer: „Ein privater Investor würde sich nicht mit sehr hohen Beiträgen an der Bank beteiligen, wenn er von ihr kein positives Bild hat. Dies zeigt ganz klar, dass die hohen Verluste bei der HSH im Frühjahr 2008 nicht absehbar waren.“
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